O, kaum bezwingen wir das eigne Herz; Wie soll die rasche Jugend sich bezähmen!

- Friedrich Schiller

Friedrich Schiller

Klugwort Reflexion zum Zitat

Dieses Zitat spricht die Idee an, dass Menschen oft Schwierigkeiten haben, ihre eigenen Emotionen zu verstehen und mit ihnen in Kontakt zu treten, insbesondere wenn sie älter werden. Der Ausdruck „schnelle Jugend“ deutet auf eine Lebensphase hin, in der Emotionen intensiver und leichter zu handhaben sind, aber mit der Zeit können sich Menschen von ihren Gefühlen lösen, was zu einem Gefühl der Abgetrenntheit und Schwierigkeiten, sich selbst zu verstehen, führt. Das Zitat deutet auf eine Sehnsucht nach einer Zeit hin, in der Emotionen zugänglicher und leichter zu verstehen waren, und auf die Erkenntnis, dass dies vielleicht nie wieder vollständig zurückkehren wird. Insgesamt ist die emotionale Wirkung dieses Zitats geprägt von Nostalgie, Melancholie und einem Gefühl des Verlusts für eine Zeit, in der Emotionen leichter verfügbar und verständlicher waren.

Daten zum Zitat

Autor:
Friedrich Schiller
Epoche:
Klassik
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Emotion:
Überraschung