Mir wern kan Richter brauchen, um zu entscheiden, daß Wien schöner ist als Berlin. Aber das ist ja gerade das Unglück.

- Karl Kraus

Karl Kraus

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat wirft die Frage nach der Subjektivität von Schönheit und der Rolle der externen Validierung bei der Bestimmung ihres Wertes auf. Die Verwendung des Wortes „Richter“ impliziert ein Gefühl von Autorität und Objektivität, doch der bloße Akt, eine externe Validierung zu benötigen, deutet auf ein gewisses Maß an Unsicherheit und Selbstzweifel hin. Das Zitat fordert uns auf, die gesellschaftlichen Normen und Erwartungen, die bestimmen, was als schön und wertvoll gilt, in Frage zu stellen und unsere eigenen persönlichen Überzeugungen und Erfahrungen bei der Gestaltung unserer Wahrnehmung von Schönheit zu erforschen. Insgesamt regt die emotionale Wirkung des Zitats zum Nachdenken und zur Selbstreflexion an und ermutigt uns, über unsere eigenen Werte und Überzeugungen in Bezug auf die Welt um uns herum nachzudenken.

Daten zum Zitat

Autor:
Karl Kraus
Tätigkeit:
österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker und Dramatiker
Epoche:
Moderne
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Emotion:
Bewunderung