Menschen, die von der Vernunft beherrscht werden, wünschen sich nichts für sich selbst, was sie sich nicht auch für die gesamte Menschheit wünschen würden.

- Baruch de Spinoza

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat verweist auf die menschliche Tendenz, der Vernunft den Vorrang vor dem Gefühl zu geben, was zu einem Mangel an individuellem Verlangen und dem Wunsch nach dem Allgemeinwohl führt. Dieser emotionale Einfluss kann als Spiegelbild unserer gesellschaftlichen Werte und Überzeugungen gesehen werden, die oft Rationalität und Objektivität über das persönliche Glück stellen. Das Zitat legt nahe, dass wir ein Gleichgewicht zwischen diesen konkurrierenden Prioritäten finden müssen, indem wir anerkennen, dass sowohl Vernunft als auch Emotionen wichtige Aspekte unserer Menschlichkeit sind. Letztlich ist die emotionale Wirkung des Zitats eine Selbstbeobachtung, die uns dazu anregt, unsere eigenen Motivationen und Wünsche zu untersuchen und zu überlegen, wie sie mit unseren Werten und Überzeugungen übereinstimmen.

Daten zum Zitat

Autor:
Baruch de Spinoza
Tätigkeit:
niederl. Philosoph
Epoche:
Aufklärung
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Emotion:
Neutral