Ich war lausig in der Schule. Richtig verkorkst. Ein Schwachkopf. Ich war asozial und habe mich nicht um die anderen Kinder gekümmert. Ein wirklich schlechter Schüler. Ich hatte keinen Verstand. Ich wusste nicht, was ich dort tat. Deshalb bin ich Schauspieler geworden.

- Anthony Hopkins

Anthony Hopkins

Klugwort Reflexion zum Zitat

Anthony Hopkins, einer der größten Schauspieler seiner Generation, teilt hier eine sehr persönliche und ehrliche Reflexion über seine Kindheit und Schulzeit. Es ist bemerkenswert, dass jemand, der später zu so enormem Ruhm und Erfolg aufstieg, sich selbst als ‚lausig‘ und ‚schwach‘ in der Schule beschreibt. Diese Worte erinnern uns daran, dass das Bild von Erfolg und Talent oft trügerisch ist. Gerade bei Menschen, die später außergewöhnliche Karrieren gemacht haben, ist die Reise nicht immer geradlinig. Hopkins gibt zu, dass er sich als Kind verloren und fehlgeleitet fühlte und dass er keinen klaren Plan hatte, was er in der Schule tun sollte. Diese Offenheit zeigt, dass er – wie viele andere – nicht von Anfang an wusste, was er werden würde, und dass der Weg zu seiner Leidenschaft und schließlich zu seinem Beruf nicht vorgezeichnet war.

Es gibt eine wichtige Lektion, die sich aus Hopkins' Zitat ziehen lässt: Man muss nicht immer der beste Schüler oder der Klassenbeste sein, um Erfolg zu haben. Erfolg im Leben kann in vielerlei Formen kommen, und jeder hat seine eigene einzigartige Reise. Es ist auch ein Aufruf zur Akzeptanz von Fehltritten und Schwächen – die oft das Fundament für spätere Erfolge und persönliche Entfaltung sind. Für Hopkins war das Theater und das Schauspiel die Möglichkeit, seine Erfahrungen und Emotionen auszudrücken. Dieser Erfolg zeigt, wie wertvoll es ist, sich selbst zu entdecken und den eigenen Weg zu finden, auch wenn er nicht sofort erkennbar ist.

Die Geschichte von Anthony Hopkins erinnert uns an die Bedeutung der Selbstakzeptanz, der Flexibilität und der Bereitschaft, im Laufe des Lebens neue Wege zu gehen. Vielleicht ist das größte Geheimnis des Erfolgs nicht, immer den perfekten Plan zu haben, sondern sich die Freiheit zu geben, Fehler zu machen und daraus zu lernen.

Daten zum Zitat

Autor:
Anthony Hopkins
Tätigkeit:
walisischer Schauspieler
Epoche:
Nachkriegszeit
Emotion:
Keine Emotion