Ich glaube, kein Mensch würde sein Leben mit einem anderen Menschen tauschen wollen, egal wie viel Glück er hat. Es wäre besser, wenn wir nicht wären, als wenn wir nicht wir selbst wären.
- William Hazlitt

Klugwort Reflexion zum Zitat
Hazlitt beschreibt hier die tiefe Verbindung, die jeder Mensch zu seiner eigenen Identität hat.
Selbst wenn das Leben eines anderen auf den ersten Blick glücklicher erscheint, bleibt das eigene Selbst unersetzlich. Der Wunsch, jemand anderes zu sein, bedeutet, sich selbst aufzugeben – eine Vorstellung, die für die meisten Menschen schwer erträglich wäre.
Das Zitat fordert uns auf, über unsere eigene Zufriedenheit nachzudenken. Sind wir wirklich unglücklich mit unserem Leben, oder ist es nur der Vergleich mit anderen, der uns zweifeln lässt? Und welche Rolle spielt Selbstakzeptanz für unser persönliches Glück?
Hazlitt erinnert uns daran, dass unsere Einzigartigkeit ein wertvolles Gut ist – und dass wahres Glück oft darin besteht, sich selbst zu akzeptieren und nicht nach einem anderen Leben zu streben.
Zitat Kontext
William Hazlitt war ein einflussreicher Essayist und Philosoph des 19. Jahrhunderts, bekannt für seine tiefgründigen Reflexionen über das menschliche Wesen.
Sein Zitat steht im Kontext der philosophischen Debatte über Identität und Selbstbewusstsein. Ähnliche Gedanken finden sich bei Existenzialisten wie Sartre oder Nietzsche, die betonten, dass das eigene Leben und die eigene Erfahrung unvergleichlich sind.
Auch heute bleibt dieser Gedanke relevant. In einer Welt, die von sozialen Medien und permanentem Vergleich geprägt ist, erinnert uns Hazlitt daran, dass wahres Glück nicht darin liegt, jemand anderes sein zu wollen – sondern darin, das eigene Selbst zu schätzen und zu leben.
Daten zum Zitat
- Autor:
- William Hazlitt
- Tätigkeit:
- englischer Essayist, Literaturkritiker und Schriftsteller
- Epoche:
- Romantik
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- Emotion:
- Keine Emotion