Glaube kann nie geboten werden, so wenig als Liebe. Er muß freiwillig und aus eigenem Triebe sein.

- Friedrich Hölderlin

Friedrich Hölderlin

Klugwort Reflexion zum Zitat

Dieses Zitat spricht die dem Glauben und der Liebe innewohnende Natur an und deutet an, dass man sie nicht einfach nach Belieben geben oder empfangen kann. Vielmehr sind Glaube und Liebe zutiefst persönliche und emotionale Erfahrungen, die aus dem Inneren eines Menschen entstehen, angetrieben von seinen eigenen Motivationen und Wünschen. Dieses Zitat deutet an, dass jeder Versuch, Glauben oder Liebe zu erzwingen oder zu erpressen, unecht und letztlich unerfüllend wäre, da er nicht von einem echten Ort der Emotion oder Überzeugung kommen würde. Stattdessen müssen Glaube und Liebe sich auf natürliche Weise entwickeln und gedeihen können, basierend auf dem individuellen Weg und den Erfahrungen eines Menschen. Insgesamt unterstreicht dieses Zitat die Bedeutung von Authentizität und persönlicher Verantwortung bei der Pflege bedeutungsvoller emotionaler Bindungen, sei es durch Glauben oder Liebe.

Daten zum Zitat

Autor:
Friedrich Hölderlin
Tätigkeit:
deutscher Dichter
Epoche:
Romantik
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Emotion:
Neutral