Es wehte ein frischer Nordwind, schwer und feucht vom Salz des Meeres, und er spürte, wie frisches Leben und neue Kraft in sein Blut strömten und seine Glieder stärkten, als er sein Gesicht dorthin wandte.
- Arthur Conan Doyle

Klugwort Reflexion zum Zitat
Arthur Conan Doyle beschreibt in diesem Zitat eine eindrucksvolle Szene, die weit über die bloße Naturbeobachtung hinausgeht. Der frische Wind, der das Salz des Meeres mit sich trägt, wird hier nicht nur als meteorologisches Phänomen beschrieben, sondern als eine Quelle der Erneuerung und der physischen wie geistigen Kräftigung.
Diese Worte lassen sich symbolisch deuten: Der Nordwind steht für Veränderung, neue Energie und vielleicht sogar einen Neuanfang. Die bewusste Entscheidung, das Gesicht in den Wind zu wenden, ist ein Sinnbild für Mut, Offenheit gegenüber neuen Herausforderungen und die Bereitschaft, sich den Kräften des Lebens zu stellen, anstatt ihnen auszuweichen.
Dieses Zitat erinnert uns daran, dass Erneuerung oft durch das bewusste Annehmen neuer Situationen geschieht. Wie der Wind den Körper belebt, kann auch eine neue Perspektive oder eine Veränderung im Leben neue Kraft schenken. Statt sich vor stürmischen Zeiten zu fürchten, kann es lohnend sein, ihnen bewusst entgegenzutreten.
In unserer heutigen, oft hektischen Welt lädt Doyles Bildsprache dazu ein, Momente der Naturbewusstheit und der Selbstreflexion zuzulassen – sich dem „Wind“ des Lebens nicht zu verschließen, sondern ihn als belebende Kraft zu empfangen.
Zitat Kontext
Arthur Conan Doyle (1859–1930) war ein britischer Schriftsteller, vor allem bekannt als Schöpfer von Sherlock Holmes. Doch neben seinen Detektivgeschichten schrieb er auch Abenteuerromane, Historienwerke und Naturbeschreibungen.
Dieses Zitat stammt vermutlich aus einem seiner Romane oder Essays, in denen er oft die Natur als Kraftquelle beschreibt. Die maritime Symbolik in seinen Werken spiegelt seine Faszination für das Meer und das Abenteuer wider. Der frische Wind und das Meer dienen in der Literatur häufig als Metaphern für Freiheit, Veränderung und Erneuerung.
Doyles Gedanke erinnert an das romantische Motiv der Natur als Inspirationsquelle. Seine Beschreibung des Windes als vitalisierend passt auch in den Kontext des britischen Empires, das von der See und ihren Herausforderungen geprägt war. Die Natur wird hier nicht als Bedrohung, sondern als etwas Kraftvolles dargestellt, das den Menschen belebt und stärkt.
Heute ist dieses Bild von besonderer Bedeutung, da es uns daran erinnert, dass Erneuerung und Frische oft in der Natur zu finden sind. In einer Zeit, in der viele Menschen sich durch den Alltag gestresst fühlen, könnte eine bewusste Hinwendung zu natürlichen Elementen – sei es Wind, Meer oder Wald – eine Quelle für neue Energie sein.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Arthur Conan Doyle
- Tätigkeit:
- brit. Schriftsteller
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Keine Emotion