Es reicht nicht aus, über Frieden zu reden. Man muss auch an ihn glauben. Und es ist nicht genug, daran zu glauben. Man muss auch daran arbeiten.
- Eleanor Roosevelt

Klugwort Reflexion zum Zitat
Eleanor Roosevelts Zitat ist ein kraftvoller Aufruf zum Handeln. Es unterstreicht, dass Frieden nicht nur eine abstrakte Idee oder ein bloßes Wunschdenken sein darf. Vielmehr erfordert Frieden eine aktive Haltung: den Glauben daran, dass er möglich ist, und die Bereitschaft, sich konkret dafür einzusetzen. Roosevelts Worte erinnern daran, dass Frieden eine fortwährende Anstrengung ist, die Engagement, Mut und Beharrlichkeit verlangt.
Dieses Zitat regt dazu an, die eigene Haltung gegenüber Frieden zu reflektieren. Ist Frieden für uns eine ferne Vision, oder sind wir bereit, Verantwortung für seine Verwirklichung zu übernehmen? Roosevelt betont, dass Worte und Überzeugungen allein nicht ausreichen. Echte Veränderung geschieht nur durch konkrete Schritte, sei es durch politische Maßnahmen, gesellschaftliches Engagement oder persönliche Beiträge wie Verständigung und Konfliktlösung im Alltag.
Der Gedanke, dass Frieden Arbeit erfordert, erinnert auch daran, dass es sich um einen Prozess handelt, der nie abgeschlossen ist. Frieden bedeutet nicht Abwesenheit von Konflikten, sondern die Fähigkeit, sie auf konstruktive Weise zu lösen. Roosevelts Zitat ruft dazu auf, nicht passiv zu bleiben, sondern aktiv eine friedliche Welt zu gestalten, indem wir Brücken bauen und Barrieren abbauen.
Letztlich ist ihre Botschaft ein universeller Appell, der in einer Welt, die oft von Konflikten und Spaltungen geprägt ist, besonders relevant bleibt. Frieden beginnt mit dem Glauben, dass er möglich ist, und wächst durch die Arbeit, die wir bereit sind, dafür zu leisten. Roosevelts Worte ermutigen uns, uns nicht mit bloßen Idealen zufriedenzugeben, sondern sie durch Taten Wirklichkeit werden zu lassen.
Zitat Kontext
Eleanor Roosevelt, die als First Lady der Vereinigten Staaten und später als Menschenrechtsaktivistin großen Einfluss hatte, war eine unermüdliche Verfechterin von Frieden und sozialer Gerechtigkeit. Ihr Zitat spiegelt ihre Überzeugung wider, dass Frieden nicht nur durch Diplomatie, sondern auch durch persönliches und gemeinschaftliches Engagement erreicht werden kann.
Historisch gesehen ist ihre Aussage in der Nachkriegszeit besonders bedeutsam. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs war die Welt auf der Suche nach dauerhafter Stabilität und Frieden. Roosevelt spielte eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und glaubte fest daran, dass Frieden nur durch die Förderung von Gerechtigkeit und Chancengleichheit möglich ist.
Ihr Zitat bleibt in der heutigen Zeit hochaktuell, da die Welt weiterhin mit Kriegen, sozialen Ungleichheiten und politischen Spannungen konfrontiert ist. Es erinnert uns daran, dass Frieden nicht nur auf globaler, sondern auch auf lokaler und persönlicher Ebene aufgebaut werden muss. Roosevelts Worte fordern uns auf, aktiv Verantwortung zu übernehmen, sei es durch Bildung, Dialog oder die Unterstützung von Initiativen, die sich für eine gerechtere und friedlichere Welt einsetzen.
Ihre Botschaft ist ein zeitloser Appell, der über kulturelle und politische Grenzen hinweg wirkt. Es ist eine Erinnerung daran, dass Frieden nicht nur ein Ziel, sondern ein fortlaufender Prozess ist, der von uns allen aktive Teilnahme und unermüdliche Arbeit erfordert.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Eleanor Roosevelt
- Epoche:
- Nachkriegszeit
- Emotion:
- Keine Emotion