Es ist einer der Aberglauben des menschlichen Geistes, sich vorzustellen, dass Jungfräulichkeit eine Tugend sein könnte.

- Voltaire

Voltaire

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat spricht die gesellschaftliche Wahrnehmung von Jungfräulichkeit als Tugend an und zeigt, dass dieser Glaube auf einem Missverständnis der menschlichen Natur beruht. Das Wort „Überglaube“ deutet auf eine starke und unerschütterliche Überzeugung von dieser Idee hin, die letztlich schädlich und unrealistisch ist. Indem das Zitat die Vorstellung in Frage stellt, dass Jungfräulichkeit eine Tugend ist, ermutigt es die Leserinnen und Leser, gesellschaftliche Normen und Erwartungen zu hinterfragen und nach einem differenzierteren Verständnis dessen zu suchen, was im Leben wirklich zählt.

Daten zum Zitat

Autor:
Voltaire
Tätigkeit:
französischen Schriftsteller, Philosoph und Intellektueller
Epoche:
Aufklärung
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Emotion:
Neutral