Eine gute Ehe wäre die zwischen einer blinden Frau und einem tauben Mann.

- Michel de Montaigne

Michel de Montaigne

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat hat eine emotionale Wirkung, die sowohl tiefgreifend als auch zum Nachdenken anregend ist. Auf den ersten Blick mag die Aussage beleidigend oder sogar grausam erscheinen, aber bei näherer Betrachtung offenbart sie eine tiefere Bedeutung. Die blinde Frau steht für eine Person, die nicht in der Lage ist, die Welt so zu sehen wie andere, und dennoch in der Lage ist, Erfüllung und Glück im Leben zu finden. Der törichte Mann hingegen steht für eine Person, die nicht in der Lage ist, kritisch zu denken oder fundierte Entscheidungen zu treffen, und dennoch Liebe und Kameradschaft finden kann. Zusammen bilden diese beiden Individuen eine Ehe, die auf Vertrauen, Verständnis und gegenseitigem Respekt beruht. Die emotionale Wirkung dieses Zitats liegt in seiner Fähigkeit, unsere vorgefassten Meinungen darüber, was eine erfolgreiche Ehe ausmacht, in Frage zu stellen und uns daran zu erinnern, dass Liebe und Glück an unerwarteten Orten zu finden sind.

Daten zum Zitat

Autor:
Michel de Montaigne
Tätigkeit:
französischer Denker
Epoche:
Spätrenaissance / Manierismus
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Emotion:
Ärger