Klugwort Reflexion zum Zitat
Das Zitat betont die moralische Ambiguität der Vermögensbildung. Vermögen kann finanzielle Sicherheit und Chancen bieten, aber auch mit Kosten verbunden sein, wie z. B. dem Kompromiss der eigenen Werte oder unethischem Verhalten. Die Idee eines „großen Vermögens“ deutet darauf hin, dass die Person eine beträchtliche Menge an Vermögen angehäuft hat, was zu einem Gefühl des Stolzes oder des Anspruchs geführt haben könnte. Die Verwendung des Wortes „Sünde“ impliziert jedoch, dass die Handlungen des Einzelnen beim Anhäufen dieses Reichtums moralisch fragwürdig oder sogar falsch gewesen sein könnten. Die emotionale Wirkung dieses Zitats kann bei denjenigen, die ihren Reichtum durch fragwürdige Mittel angehäuft haben, ein Gefühl von Schuld oder Scham auslösen oder bei denjenigen, die Ehrlichkeit und Integrität über alles schätzen, einen Aufruf zum Handeln darstellen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Erasmus von Rotterdam
- Tätigkeit:
- niederländischer Gelehrter
- Epoche:
- Spätrenaissance / Manierismus
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- Emotion:
- Neutral