Die Tat ist vergangen, die Denkmäler bleiben.

- Ovid

Ovid

Klugwort Reflexion zum Zitat

Die emotionale Wirkung des Zitats „Die Tat ist vergangen, die Denkmäler bleiben“ ist eine der Melancholie und bittersüßen Nostalgie. Es spricht die Idee an, dass die Zeit weitergeht und selbst die bedeutendsten Ereignisse oder Handlungen irgendwann in den Hintergrund treten können, wenn neue Dinge in den Mittelpunkt rücken. Der Ausdruck „die Tat ist vorüber“ deutet darauf hin, dass etwas Wichtiges geschehen ist, das nun aber der Vergangenheit angehört. Die zweite Hälfte des Zitats, „die Denkmäler bleiben bestehen“, verleiht der Idee jedoch einen Hauch von Beständigkeit und Dauerhaftigkeit. Die Denkmäler sind eine physische Erinnerung an das Geschehene, aber sie stehen auch für etwas, das immer ein Teil der Geschichte sein wird. Insgesamt ruft das Zitat ein Gefühl der Wehmut und Sehnsucht nach der Vergangenheit hervor, während es gleichzeitig anerkennt, dass es unmöglich ist, zurückzugehen und zu ändern, was bereits geschehen ist.

Daten zum Zitat

Autor:
Ovid
Tätigkeit:
römischer Dichter
Epoche:
Klassische Antike
Mehr?
Alle Ovid Zitate
Emotion:
Neutral