Der Ehebruch ist nur in dem Maße ein Vergehen, wenn es sich dabei um einen Diebstahl handelt. Aber wir stehlen nicht etwas, was uns geschenkt wurde.

- Voltaire

Voltaire

Klugwort Reflexion zum Zitat

Dieses Zitat spricht die Idee an, dass die Ehe als Institution als unterdrückend oder einschränkend empfunden werden kann, insbesondere im Hinblick auf die Rechte und Freiheiten, die der Einzelne mit dem Eingehen eines Ehevertrags zu verlieren glaubt. Das Zitat deutet jedoch auch darauf hin, dass diese Wahrnehmung nicht ganz korrekt oder fair ist, da die Ehe auch als eine positive und erfüllende Verpflichtung zwischen zwei Menschen gesehen werden kann, die sich dafür entscheiden, ihr Leben miteinander zu teilen. Letztlich ist die emotionale Wirkung dieses Zitats nuanciert und komplex, da es den Leser auffordert, kritisch über das Wesen der Ehe und die Rolle, die sie in unserem Leben spielt, nachzudenken.

Daten zum Zitat

Autor:
Voltaire
Tätigkeit:
französischen Schriftsteller, Philosoph und Intellektueller
Epoche:
Aufklärung
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Emotion:
Missbilligung