Das schlimmste Übel ist, ausscheiden aus der Schar der Lebendigen, ehe man stirbt.
- Seneca

Klugwort Reflexion zum Zitat
Das Zitat „Das Schlimmste ist, aus dem Arm der Lebenden auszusteigen, bevor man stirbt“ vermittelt ein starkes Gefühl des Schreckens und der Angst, im Angesicht des Todes allein zu sein. Es impliziert, dass der Tod nicht etwas ist, das man fürchten muss, sondern vielmehr das Fehlen des Trostes und der Sicherheit, die von geliebten Menschen geboten werden. Die Formulierung „der Arm der Lebenden“ suggeriert ein Gefühl der Sicherheit und des Schutzes, das sich einstellt, wenn man von denjenigen umgeben ist, die noch am Leben sind, und die Vorstellung, diese Verbindung vor dem Tod zu verlieren, ist eine erschreckende Aussicht. Insgesamt ruft das Zitat eine starke emotionale Reaktion hervor, die unsere tief sitzenden Ängste vor dem Unbekannten und der Unvermeidbarkeit des Todes anspricht.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Seneca
- Tätigkeit:
- römischer Philosoph, Dramatiker, Staatsmann
- Epoche:
- Klassische Antike
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- Emotion:
- Ekel