Beim Sterben hat die Gemeinschaft nicht mitzuspielen; dieser Akt ist ein Monolog.
- Michel de Montaigne

Klugwort Reflexion zum Zitat
Das Zitat hat eine tiefgreifende emotionale Wirkung und regt zum Nachdenken an. Es spricht die Natur des Todes und das damit verbundene Gefühl der Isolation an. Die Vorstellung, dass die Gemeinschaft im Tod nichts zu spielen hat, deutet darauf hin, dass der Einzelne in seinen letzten Momenten völlig allein ist und niemanden hat, mit dem er seine Erfahrungen teilen kann. Dieses Gefühl der Einsamkeit und Abgeschiedenheit kann überwältigend und zutiefst emotional sein, wenn der Einzelne dem Ende seines Lebens ohne die Unterstützung und den Trost anderer gegenübersteht. Das Zitat impliziert auch, dass der Tod ein Monolog ist, ein einseitiges Gespräch, das letztlich bedeutungslos und unerfüllend ist. Diese Vorstellung kann sowohl tröstlich als auch beunruhigend sein, da sie darauf hindeutet, dass die letzten Gedanken und Erfahrungen des Einzelnen seine eigenen sind und dass er dem Ende allein gegenüberstehen muss. Insgesamt ist die emotionale Wirkung des Zitats stark und regt zum Nachdenken an, da es uns zwingt, uns mit der Realität des Todes und dem damit verbundenen Gefühl der Isolation auseinanderzusetzen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Michel de Montaigne
- Tätigkeit:
- französischer Denker
- Epoche:
- Spätrenaissance / Manierismus
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- Emotion:
- Neutral