Wir vergessen unsere Träume oft so schnell: Wenn wir sie nicht auffangen können, wenn sie an der Tür vorbeigehen, sehen wir sie nie wieder.

- William Hazlitt

William Hazlitt

Klugwort Reflexion zum Zitat

William Hazlitts Zitat spricht über die Vergänglichkeit und Flüchtigkeit von Träumen – sowohl im wörtlichen als auch im metaphorischen Sinn. Es erinnert uns daran, wie schnell inspirierende Gedanken, Wünsche oder Ambitionen verloren gehen können, wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen und festhalten.

Hazlitts Worte betonen die Wichtigkeit, achtsam zu sein und Gelegenheiten nicht vorbeiziehen zu lassen. Träume, seien es nächtliche Visionen oder langfristige Ziele, haben oft einen besonderen Wert, weil sie uns Einblicke in unsere tiefsten Wünsche und inneren Welten geben. Doch wenn wir ihnen nicht die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen, verschwinden sie aus unserem Bewusstsein und hinterlassen nichts als eine vage Erinnerung.

Dieses Zitat regt dazu an, die eigenen Träume und Inspirationen ernst zu nehmen. Es fordert uns auf, einen Moment innezuhalten, um über die Ideen nachzudenken, die in unserem Geist auftauchen, und die Möglichkeiten zu nutzen, die sich uns bieten. Hazlitt erinnert uns daran, dass Träume zwar oft flüchtig sind, aber gleichzeitig eine unersetzliche Quelle von Kreativität, Motivation und persönlichem Wachstum darstellen können.

In einer Zeit, in der unser Leben oft von Eile und Ablenkung geprägt ist, bietet Hazlitts Gedanke einen wertvollen Impuls, unsere Träume nicht leichtfertig zu vergessen. Stattdessen sollten wir sie aufgreifen, ihnen nachgehen und sie in greifbare Realität verwandeln, bevor sie unwiederbringlich verschwinden.

Zitat Kontext

William Hazlitt, ein britischer Essayist und Denker des frühen 19. Jahrhunderts, war bekannt für seine Reflexionen über die menschliche Natur, das Leben und die Kunst. Dieses Zitat zeigt seine Fähigkeit, komplexe Gedanken in klare, poetische Sprache zu fassen.

Im historischen Kontext der Romantik, in der Hazlitt lebte und schrieb, wurden Träume und das Unterbewusstsein als wichtige Quellen für Kreativität und Selbsterkenntnis betrachtet. Hazlitts Bemerkung über die Flüchtigkeit von Träumen spiegelt die romantische Faszination für die vergängliche Natur menschlicher Erfahrungen wider. Es ist auch ein Kommentar zur Notwendigkeit, sich aktiv mit den eigenen inneren Welten auseinanderzusetzen, anstatt sie im Fluss des Lebens zu verlieren.

Auch heute ist das Zitat äußerst relevant. Es erinnert uns daran, wie wichtig es ist, in einer Welt voller Ablenkungen und Verpflichtungen Raum für Reflexion und Selbstverwirklichung zu schaffen. Hazlitts Worte laden dazu ein, unsere Träume – egal ob klein oder groß – ernst zu nehmen, bevor sie im Strudel des Alltags verblassen. Sie sind ein Aufruf, Gelegenheiten nicht zu verpassen und die flüchtigen Momente der Inspiration in bleibende Veränderungen zu verwandeln.

Daten zum Zitat

Autor:
William Hazlitt
Tätigkeit:
englischer Essayist, Literaturkritiker und Schriftsteller
Epoche:
Romantik
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Emotion:
Keine Emotion