Wenn die Menschen einander nicht schmeicheln würden, gäbe es keine Gesellschaft.
- Luc de Clapiers

Klugwort Reflexion zum Zitat
Dieses Zitat deutet darauf hin, dass Schuldzuweisungen und Fehlerfindung wesentliche Bestandteile menschlicher Beziehungen und sozialer Organisation sind. Ohne sie würde die Gesellschaft zusammenbrechen. Es impliziert, dass Menschen sich darauf verlassen, anderen die Schuld für ihre eigenen Unzulänglichkeiten, Fehler und Misserfolge zu geben, und dass dieser Akt der Schuldzuweisung als Mittel zur Bewältigung von Unsicherheit und Ungewissheit dient. Es deutet auch darauf hin, dass Menschen Schuldzuweisungen als Mittel zur Behauptung ihrer eigenen Identität und Werte nutzen und dass sie als Mittel zur Etablierung sozialer Hierarchien und Machtdynamiken dienen. Insgesamt ist die emotionale Wirkung dieses Zitats von tiefem Pessimismus und Verzweiflung geprägt, was darauf hindeutet, dass die Gesellschaft grundlegend fehlerhaft ist und es keine Hoffnung auf positive Veränderungen oder Fortschritt gibt.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Luc de Clapiers
- Tätigkeit:
- französischer Schriftsteller, Philosoph und Moralist
- Epoche:
- Aufklärung
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- Emotion:
- Neutral