Schließlich ist die Wissenschaft im Wesentlichen international, und nur aus Mangel an historischem Gespür hat man ihr nationale Eigenschaften zugeschrieben.

- Marie Curie

Marie Curie

Klugwort Reflexion zum Zitat

Marie Curie betont die internationale Natur der Wissenschaft. Sie kritisiert die Tendenz, wissenschaftliche Errungenschaften nationalen Interessen zuzuschreiben, was ihrer Meinung nach ein Mangel an historischem Verständnis ist. Wissenschaft lebt vom Austausch über Ländergrenzen hinweg und vom gemeinsamen Streben nach Erkenntnis.

Diese Reflexion fordert dazu auf, Wissenschaft nicht als nationales Gut, sondern als globales Erbe zu begreifen. Forschungsergebnisse profitieren von internationaler Zusammenarbeit, Vielfalt und Offenheit.

In Zeiten globaler Herausforderungen wie Klimawandel und Pandemien ist diese Botschaft besonders aktuell. Wissenschaftliche Fortschritte können nur durch internationalen Austausch und Kooperation entstehen, nicht durch nationale Abschottung.

Das Zitat inspiriert dazu, Wissenschaft als ein gemeinsames Projekt der Menschheit zu verstehen, das allen zugutekommt, unabhängig von nationalen Grenzen.

Zitat Kontext

Marie Curie (1867–1934) war eine polnisch-französische Physikerin und Chemikerin, die für ihre bahnbrechenden Forschungen zur Radioaktivität bekannt wurde. Sie war die erste Frau, die den Nobelpreis erhielt, und die einzige Person, die ihn in zwei verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen gewann.

Curie arbeitete in einem internationalen wissenschaftlichen Umfeld und erkannte früh, dass wissenschaftlicher Fortschritt nur durch Zusammenarbeit über Grenzen hinweg möglich ist. Ihr Zitat spiegelt diese Überzeugung wider.

Ihre Haltung ist auch heute relevant, da sie zur internationalen Zusammenarbeit in der Wissenschaft aufruft, um globale Herausforderungen zu bewältigen.

Daten zum Zitat

Autor:
Marie Curie
Tätigkeit:
Physikerin, Chemikerin
Epoche:
Moderne
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Emotion:
Keine Emotion