Nun, Sir, lassen Sie uns tun, was wir können, um diesen Besuch zu verkürzen, der für Sie kaum angenehm und für mich unsagbar lästig ist.
- Arthur Conan Doyle

Klugwort Reflexion zum Zitat
Arthur Conan Doyles Zitat ist ein humorvoller und zugleich treffender Ausdruck von sozialer Unbehaglichkeit. Die direkte und etwas sarkastische Art zeigt eine gewisse Erleichterung darüber, das Unausgesprochene klar zu benennen: Der Besuch ist für beide Parteien eine Belastung. In dieser offenen Ehrlichkeit liegt nicht nur Ironie, sondern auch eine Einladung, Zeit effizient zu nutzen und unangenehme Situationen nicht unnötig in die Länge zu ziehen.
Das Zitat regt dazu an, über soziale Konventionen und den Umgang mit unangenehmen Situationen nachzudenken. Oft neigen Menschen dazu, aus Höflichkeit oder Zwang in Momenten zu verharren, die weder angenehm noch produktiv sind. Doyle legt hier den Finger auf diese Spannung zwischen sozialen Erwartungen und persönlichem Unbehagen. Er erinnert uns daran, dass es manchmal besser ist, Klartext zu sprechen und Situationen pragmatisch zu lösen, anstatt sie aus Pflichtgefühl unnötig zu verlängern.
Die Aussage enthält auch eine subtile Reflexion über menschliche Beziehungen und die Bedeutung von Authentizität. Sie zeigt, dass Ehrlichkeit – auch wenn sie unbequem ist – oft zu einer effizienteren und respektvolleren Interaktion führen kann. Gleichzeitig mahnt sie, unnötige Formalitäten abzulegen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, was in einer Welt voller sozialer Verpflichtungen eine erfrischende Perspektive bietet.
Im Kern ist Doyles Zitat eine humorvolle Mahnung, sowohl die eigene Zeit als auch die der anderen zu respektieren. Es fordert dazu auf, sozialen Druck kritisch zu hinterfragen und unnötige Verpflichtungen zugunsten von Klarheit und Effizienz aufzulösen. Seine Worte laden dazu ein, die Balance zwischen Höflichkeit und Authentizität zu finden und Momente, die keine Freude bereiten, mit Pragmatismus zu verkürzen.
Zitat Kontext
Arthur Conan Doyle, bekannt als der Schöpfer von Sherlock Holmes, hatte ein feines Gespür für menschliche Interaktionen und soziale Dynamiken. Dieses Zitat könnte aus einem seiner Werke stammen, in denen oft subtiler Humor und ein scharfer Blick für menschliche Schwächen und Eigenheiten mitschwingen. Doyle war ein Meister darin, soziale Konventionen mit einem Hauch von Ironie zu hinterfragen.
Im historischen Kontext des viktorianischen Zeitalters, einer Ära, die stark von gesellschaftlichen Formalitäten und Etikette geprägt war, ist dieses Zitat besonders bemerkenswert. Es reflektiert die Spannung zwischen den starren sozialen Erwartungen dieser Zeit und dem Wunsch nach Ehrlichkeit und Effizienz. Doyle nutzt die Figur von Sherlock Holmes oft, um diese Spannung humorvoll und kritisch zu beleuchten.
Auch heute bleibt das Zitat relevant, da es die universelle menschliche Erfahrung anspricht, sich in sozialen Verpflichtungen wiederzufinden, die nicht immer angenehm oder sinnvoll erscheinen. Es erinnert daran, dass Offenheit und ein gewisses Maß an Pragmatismus oft die bessere Alternative zu gezwungener Höflichkeit sein können.
Doyles Worte sind eine zeitlose Einladung, unnötige Förmlichkeiten zu hinterfragen und mutig, aber respektvoll mit unangenehmen Situationen umzugehen. Sie erinnern daran, dass Authentizität und Klarheit oft mehr wert sind als das Befolgen starrer Konventionen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Arthur Conan Doyle
- Tätigkeit:
- brit. Schriftsteller
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Keine Emotion