Niemand gewinnt jemals beim ersten Mal, wenn er für ein Amt kandidiert. Niemand sollte jemals seine erste Kandidatur gewinnen. Niemand sollte jemals gewinnen, ohne das Geld von Lobbyisten anzunehmen. Niemand sollte jemals einen Amtsinhaber besiegen. Niemand sollte jemals eine Kampagne an der Basis führen, ohne Werbung im Fernsehen zu schalten. Wir haben all diese Dinge getan.

- Alexandria Ocasio-Cortez

Alexandria Ocasio-Cortez

Klugwort Reflexion zum Zitat

In diesem Zitat von Alexandria Ocasio-Cortez reflektiert sie auf ihre eigene politische Karriere und die unkonventionellen Wege, die sie gegangen ist, um in das politische Amt zu kommen. Sie spricht über die scheinbar unumgänglichen und traditionellen Anforderungen für den Erfolg in der Politik, wie das Annehmen von Lobbyisten-Geld oder die Notwendigkeit von teurer Werbung, um eine breite Wählerschaft zu erreichen. Ihre Aussage, dass niemand beim ersten Mal gewinnen sollte, kann als Kritik an den bestehenden politischen Systemen verstanden werden, in denen Kandidaten oft nur dann Erfolg haben, wenn sie sich den etablierten Normen und Finanzierungsquellen beugen. Ocasio-Cortez stellt jedoch fest, dass sie und ihr Team diese etablierten Regeln herausgefordert haben und dennoch gewonnen haben – ohne die üblichen politischen Ressourcen und die Unterstützung der etablierten Eliten. Ihr Erfolg symbolisiert eine neue Art von Politik, die auf Basisdemokratie und breiterer Bürgerbeteiligung beruht, statt auf den finanziellen Mitteln und Verbindungen, die in der traditionellen Politik oft entscheidend sind. Das Zitat regt zum Nachdenken an über die Gerechtigkeit und Zugänglichkeit politischer Prozesse und fordert dazu auf, Systeme zu hinterfragen, die politische Teilhabe nur denen ermöglichen, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügen.

Daten zum Zitat

Autor:
Alexandria Ocasio-Cortez
Tätigkeit:
US-amerikanische Politikerin
Epoche:
Digitale Ära
Emotion:
Keine Emotion