Nichts bist du, nichts ohne die andern. Der verbissenste Misanthrop braucht die Menschen doch, wenn auch nur, um sie zu verachten.

- Marie von Ebner-Eschenbach

Marie von Ebner-Eschenbach

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat vermittelt ein tiefes Gefühl der Verbundenheit und unterstreicht, dass der Einzelne nicht auf sich selbst angewiesen ist, sondern dass seine Existenz von anderen abhängt. Es unterstreicht die paradoxe Natur menschlicher Beziehungen, in denen selbst die unsozialsten und einzelgängerischsten Individuen immer noch soziale Interaktion benötigen, wenn auch oft zu negativen Zwecken. Das Zitat deutet auch darauf hin, dass die Beziehungen, die wir zu anderen haben, unsere Identität formen und dass wir ohne sie aufhören würden, die zu sein, die wir sind. Insgesamt ist die emotionale Wirkung des Zitats eine tiefe Erkenntnis unserer Abhängigkeit von anderen und der komplexen und oft widersprüchlichen Natur menschlicher Beziehungen.

Daten zum Zitat

Autor:
Marie von Ebner-Eschenbach
Tätigkeit:
Österreichische Schriftstellerin
Epoche:
Realismus
Mehr?
Alle Marie von Ebner-Eschenbach Zitate
Emotion:
Neutral