Man vergisst seine Schuld, wenn man sie einem anderen gebeichtet hat, aber gewöhnlich vergisst der andere sie nicht.

- Friedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat spricht die komplexe Natur von Schuld und ihre Auswirkungen auf Einzelpersonen und Beziehungen an. Wenn jemand eine Verfehlung begeht, kann er versuchen, sie tief in sich zu vergraben, in der Hoffnung, sie zu vergessen und weiterzumachen. Dieser Akt der Verdrängung befreit ihn jedoch nicht von seiner Schuld, und es kommt oft vor, dass die Person, der Unrecht getan wurde, die Verfehlung nicht vergisst. Die emotionalen Auswirkungen können erheblich sein, da die Person, die jemandem Unrecht getan hat, möglicherweise ein Gefühl von Schuld und Scham verspürt, während die Person, der Unrecht getan wurde, möglicherweise Wut, Schmerz und den Wunsch nach Gerechtigkeit verspürt. Diese Dynamik kann zu Spannungen und Konflikten in Beziehungen führen, und es kann Mühe und Verständnis erfordern, mit diesen Emotionen umzugehen und auf Heilung und Versöhnung hinzuarbeiten.

Daten zum Zitat

Autor:
Friedrich Nietzsche
Tätigkeit:
dt. Philosoph
Epoche:
Moderne
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Emotion:
Reue