Machen wir uns doch von der Tyrannei der Geschichte frei. Ich sage nicht: von der Geschichte, ich sage: von der Tyrannei der Geschichte.
- Christian Morgenstern
Klugwort Reflexion zum Zitat
Dieses Zitat vermittelt ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung angesichts der überwältigenden Macht und des Einflusses der Geschichte. Das Wort Tyrannei impliziert ein Gefühl der Unterdrückung und Kontrolle und deutet darauf hin, dass die Geschichte die Macht hat, unser Leben auf eine Weise zu formen und zu bestimmen, die außerhalb unserer Kontrolle liegt. Die Verwendung des Wortes „Geschichte“ im zweiten Teil des Satzes unterstreicht die Idee, dass diese Macht nicht nur auf einen bestimmten Zeitraum oder eine bestimmte Kultur beschränkt ist, sondern eine allgegenwärtige Kraft ist, die die Welt, wie wir sie kennen, prägt. Insgesamt deutet das Zitat darauf hin, dass die emotionale Wirkung der Geschichte von Traurigkeit und Resignation geprägt ist, da wir mit der Realität konfrontiert sind, dass unser Leben von Kräften geprägt ist, die sich unserer Kontrolle entziehen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Christian Morgenstern
- Tätigkeit:
- deutscher Schriftsteller und Dichter
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Neutral