Lieber von einer Hand, die wir nicht drücken möchten, geschlagen, als von ihr gestreichelt werden.

- Marie von Ebner-Eschenbach

Marie von Ebner-Eschenbach

Klugwort Reflexion zum Zitat

Dieses Zitat ist eine aussagekräftige Metapher für eine Situation, in der man sich durch Umstände, die sich der eigenen Kontrolle entziehen, gefangen oder eingeengt fühlt. Die Verwendung des Wortes „gedehnt“ impliziert das Gefühl, in verschiedene Richtungen gezogen zu werden, unfähig, die eigene Identität oder Autonomie zu bewahren. Von einer Hand geschlagen zu werden, die man nicht drücken will, deutet dagegen auf eine direktere und unmittelbarere Form der Kontrolle hin, die vielleicht weniger schmerzhaft ist oder gegen die man sich weniger schwer wehren kann. Insgesamt spricht dieses Zitat den menschlichen Wunsch nach Freiheit und Autonomie an und den emotionalen Tribut, der entstehen kann, wenn dieser Wunsch vereitelt wird.

Daten zum Zitat

Autor:
Marie von Ebner-Eschenbach
Tätigkeit:
Österreichische Schriftstellerin
Epoche:
Realismus
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Emotion:
Neutral