Klugwort Reflexion zum Zitat
William Penns Aussage hebt die transformative Kraft der Arbeit hervor, indem sie nicht nur als Mittel zum Lebensunterhalt, sondern auch als Quelle innerer Heilung und Erneuerung dargestellt wird. Arbeit wird hier als universales Werkzeug für Wachstum und Stabilität verstanden, das den Körper stärkt und den Geist in Harmonie bringt.
Die Reflexion unterstreicht, dass Arbeit nicht nur eine Notwendigkeit ist, sondern auch eine Möglichkeit, innere Erfüllung zu finden. Penn erinnert daran, dass selbst in Zeiten, in denen Arbeit nicht materiell notwendig ist, sie einen tieferen Sinn bieten kann, etwa durch die Strukturierung des Alltags und die Förderung von Disziplin und Sinnhaftigkeit.
Arbeit, verstanden als Ausdruck von Kreativität und Engagement, kann eine Form von Selbstfürsorge sein, die Geist und Körper gleichermaßen stärkt. Penns Worte laden dazu ein, Arbeit als positiven und integrierenden Teil des Lebens zu betrachten, der sowohl körperliche als auch geistige Gesundheit fördert.
Zitat Kontext
William Penn (1644–1718), Gründer der Kolonie Pennsylvania, war ein Quäker und ein engagierter Verfechter von Frieden und Gleichheit. Seine Lehren waren stark von den Prinzipien der Einfachheit und inneren Harmonie geprägt.
Dieses Zitat spiegelt die quäkerische Sichtweise wider, dass Arbeit eine spirituelle Praxis sein kann, die den Menschen mit höheren Zielen verbindet. In einer Zeit, in der Arbeit oft als lästige Pflicht empfunden wird, erinnert Penn daran, dass sie auch ein Mittel zur Selbstverwirklichung und Heilung sein kann, sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft.
Daten zum Zitat
- Autor:
- William Penn
- Tätigkeit:
- englischer Quäker, Kolonialadministrator und Schriftsteller
- Epoche:
- Aufklärung
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- Emotion:
- Keine Emotion