“
Leih' i wem was, so stirbt'r oder kommt auf'n Hund. Hingeg'n meine Gläubiger bleib'n frisch und gesund.
- Johann Nepomuk Nestroy

Klugwort Reflexion zum Zitat
Das Zitat suggeriert ein starkes Gefühl von Akzeptanz und Losgelöstheit vom Ergebnis des eigenen Handelns. Die Verwendung des Wortes „jeder“ impliziert, dass sich der Sprecher nicht um das Schicksal anderer kümmert und dass er frei ist, seine eigenen Entscheidungen zu treffen, ohne Angst vor Verurteilung oder Konsequenzen. Der Satz „Lass meine Gläubigen frisch und gesund bleiben“ deutet darauf hin, dass der Sprecher sein eigenes Wohlbefinden über alles andere stellt und bereit ist, das Glück anderer zu opfern, um sein eigenes Glück zu erhalten. Der Grundtenor des Zitats ist Resignation und Egozentrik, ohne sich um das Allgemeinwohl zu kümmern.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Johann Nepomuk Nestroy
- Tätigkeit:
- österr. Schauspieler, Dramatiker, Satiriker
- Epoche:
- Biedermeier
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- Emotion:
- Neutral