Jeder hat etwas, worin er selbst denkt, und etwas, worin er nachbetet.

- Jean Paul

Jean Paul

Klugwort Reflexion zum Zitat

Dieses Zitat unterstreicht im Wesentlichen die Dualität der menschlichen Natur, in der der Einzelne sowohl persönliche Interessen als auch ein Gefühl der Pflicht oder Verpflichtung gegenüber anderen besitzt. Es deutet darauf hin, dass die Menschen von zwei unterschiedlichen Motivationen angetrieben werden, die manchmal miteinander in Konflikt geraten können. Einerseits strebt der Einzelne danach, seine eigenen Wünsche und Bestrebungen zu erfüllen, andererseits fühlt er sich dafür verantwortlich, einen Beitrag zum Allgemeinwohl zu leisten und den Bedürfnissen anderer zu dienen. Dieser emotionale Einfluss kann ein Gefühl der inneren Zerrissenheit hervorrufen, da der Einzelne darum ringt, seine eigenen Bedürfnisse mit denen anderer in Einklang zu bringen, und sich zwischen seinem Privat- und seinem Berufsleben hin- und hergerissen fühlen kann. Letztlich unterstreicht dieses Zitat, wie wichtig es ist, einen Sinn und eine Bedeutung im Leben zu finden und danach zu streben, anderen zu dienen, während man gleichzeitig seinen eigenen Leidenschaften und Interessen nachgeht.

Daten zum Zitat

Autor:
Jean Paul
Tätigkeit:
deutscher Schriftsteller
Epoche:
Romantik
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Emotion:
Neutral