In der Freundschaft muß es als heiliges und unverbrüchliches Gesetz gelten, daß man weder etwas Unsittliches verlangt, noch es tut, wenn man darum gebeten wird.

- Cicero

Cicero

Klugwort Reflexion zum Zitat

Cicero betont in diesem Zitat, dass wahre Freundschaft auf moralischer Integrität beruhen muss. Freundschaft darf nicht dazu führen, dass man unsittliche oder unethische Handlungen verlangt oder ausführt. Wahre Freunde respektieren ethische Grenzen und fordern sich gegenseitig nicht zu unmoralischem Verhalten auf.

Diese Reflexion fordert dazu auf, die Qualität und Tiefe von Freundschaften kritisch zu betrachten. Cicero zeigt, dass echte Freundschaft auf Vertrauen, Respekt und moralischer Standhaftigkeit basiert. Wahre Freunde unterstützen einander nicht nur in guten Zeiten, sondern bewahren auch gemeinsame ethische Prinzipien.

In einer Zeit, in der Loyalität manchmal über Moral gestellt wird, bleibt diese Botschaft hochaktuell. Sie mahnt dazu, ethische Werte auch in engen Beziehungen zu bewahren.

Das Zitat inspiriert dazu, Freundschaften zu pflegen, die auf Ehrlichkeit und moralischer Integrität basieren, und sich nicht von falscher Loyalität zu unethischem Verhalten verleiten zu lassen.

Zitat Kontext

Cicero war ein einflussreicher römischer Philosoph und Staatsmann, der sich intensiv mit ethischen Fragen und dem Wesen der Freundschaft auseinandersetzte.

Dieses Zitat stammt aus seinem Werk *Laelius de Amicitia*, in dem er die Prinzipien wahrer Freundschaft erörterte.

Seine Gedanken bleiben relevant, da sie zur Reflexion über ethische Grundsätze in zwischenmenschlichen Beziehungen anregen.

Daten zum Zitat

Autor:
Cicero
Tätigkeit:
römischer Staatsmann, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph
Epoche:
Klassische Antike
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Emotion:
Keine Emotion