Ich ziehe den ungerechtesten Frieden dem gerechtesten Krieg vor.

- Cicero

Cicero

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat hat eine tiefe emotionale Wirkung, da es zwei gegensätzliche Konzepte - Frieden und Krieg - nebeneinander stellt. Die Verwendung des Wortes „ungerecht“ fügt eine zusätzliche Ebene der Komplexität hinzu und deutet darauf hin, dass der Frieden, der uns gebracht wird, möglicherweise nicht echt oder dauerhaft ist. Die Formulierung „gerechtester Krieg“ deutet an, dass der Konflikt, der gelöst werden soll, vielleicht notwendig oder gerecht war, aber die Lösung bringt einen emotionalen Aufruhr mit sich. Die Worte des Sprechers deuten darauf hin, dass das Ende des Konflikts möglicherweise keine echte Lösung ist, sondern eher eine vorübergehende Einstellung der Feindseligkeiten, die letztlich zu weiteren Kämpfen führen kann. Insgesamt ruft das Zitat ein Gefühl des Unbehagens und der Ungewissheit über die Zukunft hervor und lässt den Leser die Frage nach dem Wesen von Frieden und Krieg stellen.

Daten zum Zitat

Autor:
Cicero
Tätigkeit:
römischer Staatsmann, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph
Epoche:
Klassische Antike
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Emotion:
Ärger