Klugwort Reflexion zum Zitat
In diesem Zitat aus *Wer die Nachtigall stört* spricht Harper Lee über die Tugenden des Mutes und der Integrität, die oft nicht in traditionellen Kriegshelden zu finden sind, sondern in Menschen, die auf andere Weise Zivilcourage und Prinzipientreue zeigen. Der Vater der Erzählerin, Atticus Finch, ist ein Symbol für moralische Standhaftigkeit und das Streben nach Gerechtigkeit, auch wenn es gegen die gesellschaftlichen Normen und Erwartungen geht. Diese Worte unterstreichen die Botschaft des Romans, dass wahre Tapferkeit nicht in Gewalt oder Krieg zu finden ist, sondern im mutigen Festhalten an den eigenen Werten und Prinzipien, selbst unter extremem Druck.
Zitat Kontext
Harper Lee's *Wer die Nachtigall stört* (1960) ist ein tiefgründiger Roman über Rassismus, Ungerechtigkeit und den Verlust der Unschuld im Süden der USA während der 1930er Jahre. Die Figur des Atticus Finch, der als alleinerziehender Vater und Anwalt gegen rassistische Vorurteile und ungerechte gesellschaftliche Normen kämpft, ist zu einem der größten literarischen Symbole für moralische Integrität und Zivilcourage geworden. In diesem Zitat reflektiert die Erzählerin, Scout, über die inneren Werte ihres Vaters, der trotz seiner Abneigung gegen Gewalt und Krieg als der mutigste Mensch in ihren Augen erscheint. Atticus' Haltung und seine Bereitschaft, für das Richtige zu kämpfen, auch wenn es ihn persönlich und gesellschaftlich in Gefahr bringt, sind das Herzstück der moralischen Lehren des Romans.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Harper Lee
- Tätigkeit:
- US Schriftstellerin
- Epoche:
- Nachkriegszeit
- Emotion:
- Keine Emotion