Es war alles Liebe auf meiner Seite, und alles gute Kameradschaft und Freundschaft auf ihrer. Als wir uns trennten, war sie eine freie Frau, aber ich konnte nie wieder ein freier Mann sein.
- Arthur Conan Doyle

Klugwort Reflexion zum Zitat
Conan Doyle beschreibt hier eine unausgeglichene Liebesbeziehung, in der Gefühle nicht auf Gegenseitigkeit beruhen.
Während der Sprecher tiefe Liebe empfindet, sieht die andere Person die Beziehung nur als Freundschaft. Die Trennung führt dazu, dass sie frei ist – während er weiterhin an der emotionalen Bindung festhält und somit unfrei bleibt.
Das Zitat fordert uns auf, über den Schmerz unerwiderter Liebe und die Frage nach emotionaler Freiheit nachzudenken. Wann sind wir wirklich frei von jemandem? Und ist es möglich, eine tiefe Verbindung loszulassen, wenn sie nicht erwidert wird?
Conan Doyle erinnert uns daran, dass Liebe nicht nur eine Verbindung zwischen zwei Menschen ist – sondern auch eine Frage des Loslassens, wenn sie nicht gleichermaßen erwidert wird.
Zitat Kontext
Arthur Conan Doyle, vor allem bekannt für seine Sherlock-Holmes-Geschichten, hatte auch eine emotionale Seite, die sich in seinen weniger bekannten Werken zeigt.
Sein Zitat reflektiert die zeitlose Thematik der unerwiderten Liebe. In der Literatur und im Leben spielt dieses Motiv immer wieder eine zentrale Rolle: Die Herausforderung besteht darin, nach einer tiefen emotionalen Bindung wieder 'frei' zu werden.
Auch heute bleibt dieses Thema aktuell. In einer Welt, in der Beziehungen oft über digitale Medien geführt und beendet werden, stellt sich die Frage: Wie lange dauert es, bis man wirklich loslassen kann? Conan Doyle erinnert uns daran, dass emotionale Freiheit nicht von äußeren Umständen abhängt – sondern von unserer Fähigkeit, mit vergangenen Gefühlen umzugehen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Arthur Conan Doyle
- Tätigkeit:
- brit. Schriftsteller
- Epoche:
- Moderne
- Mehr?
- Alle Arthur Conan Doyle Zitate
- Emotion:
- Keine Emotion