Es macht ihn, wie gesagt, vor allem verhasst, raubgierig zu sein und das Eigentum und die Frauen seiner Untertanen zu vergewaltigen; beides muss er unterlassen.

- Niccolò Machiavelli

Niccolò Machiavelli

Klugwort Reflexion zum Zitat

Niccolò Machiavelli warnt in diesem Zitat Machthaber davor, das Eigentum und die Ehre ihrer Untertanen zu verletzen. Er erkennt, dass Gier nach Besitz und die Verletzung persönlicher Beziehungen die größte Abneigung gegen Herrscher hervorrufen. Macht kann nur stabil bleiben, wenn sie nicht auf Ausbeutung und Übergriffen basiert.

Diese Reflexion fordert dazu auf, Verantwortung und Macht mit Respekt gegenüber den Rechten und dem Eigentum anderer auszuüben. Machiavelli zeigt, dass Machtausübung ohne Rücksicht auf die Würde und den Besitz der Menschen zu Instabilität und Auflehnung führt. Ein Herrscher sollte weise und maßvoll handeln.

In der heutigen Zeit, in der Machtmissbrauch und Korruption global diskutiert werden, bleibt diese Botschaft hochaktuell. Sie mahnt dazu, ethische Grenzen im Umgang mit Macht zu respektieren.

Das Zitat inspiriert dazu, Machtpositionen verantwortungsvoll zu nutzen und die Rechte anderer zu achten, um langfristigen Respekt und Stabilität zu gewährleisten.

Zitat Kontext

Niccolò Machiavelli (1469–1527) war ein italienischer Philosoph und Politiker, bekannt für sein Werk *Der Fürst*, in dem er Machtstrategien analysiert.

Dieses Zitat spiegelt Machiavellis realistische Sicht auf Macht und Herrschaft wider. Er erkannte, dass ungerechte Behandlung der Untertanen zu politischem Widerstand führt.

Seine Gedanken bleiben relevant, da sie zur kritischen Reflexion über den verantwortungsvollen Umgang mit Macht und Autorität anregen.

Daten zum Zitat

Autor:
Niccolò Machiavelli
Tätigkeit:
ital. Philosoph, Schriftsteller und Politiker
Epoche:
Spätrenaissance / Manierismus
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Emotion:
Keine Emotion