Es gibt nichts auf der Welt, das unterwürfiger und schwächer ist als Wasser. Doch wenn es darum geht, das Harte und Starke anzugreifen, kann es nichts übertreffen.
- Laozi

Klugwort Reflexion zum Zitat
Laozi verwendet in diesem Zitat das Wasser als Symbol für die Kraft von Sanftheit und Anpassungsfähigkeit. Obwohl Wasser scheinbar schwach und nachgiebig ist, kann es durch Beharrlichkeit und Flexibilität selbst das härteste Gestein formen.
Diese Reflexion betont die Stärke, die in Geduld und Anpassungsfähigkeit liegt. Sie zeigt, dass Widerstand und Starrheit oft weniger effektiv sind als Nachgiebigkeit und Ausdauer. Das Wasser steht auch für die Fähigkeit, Hindernisse zu überwinden, indem man sich an die Gegebenheiten anpasst, anstatt sie mit Gewalt zu bekämpfen.
Das Zitat lädt dazu ein, die eigene Haltung in schwierigen Situationen zu überdenken. Es fordert dazu auf, nicht auf Konfrontation zu setzen, sondern durch Nachgiebigkeit und strategische Anpassung langfristig Stärke zu demonstrieren.
Zitat Kontext
Laozi, ein legendärer chinesischer Philosoph des 6. Jahrhunderts v. Chr., gilt als Begründer des Daoismus. Seine Lehren betonen oft die Macht der Sanftheit, das Gleichgewicht und die Harmonie mit der Natur.
In der daoistischen Philosophie symbolisiert Wasser die Essenz des Lebens und die Weisheit des natürlichen Flusses. Dieses Zitat ist eine zentrale Idee des Daoismus, die auch heute noch in Führungsphilosophien, Konfliktmanagement und Persönlichkeitsentwicklung eine große Bedeutung hat.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Laozi
- Tätigkeit:
- chinesischer Philosoph
- Epoche:
- Frühe Antike
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- Emotion:
- Keine Emotion