Dogmen jeglicher Art setzen Behauptungen an die Stelle der Vernunft und führen zu mehr Streit, Bitterkeit und mangelnder Nächstenliebe als jeder andere Einfluss in menschlichen Angelegenheiten.
- Arthur Conan Doyle

Klugwort Reflexion zum Zitat
Arthur Conan Doyle warnt vor der Gefahr von Dogmen, die anstelle von Vernunft treten und damit oft Spaltung und Konflikte verursachen.
Er erkennt, dass starre Überzeugungen – seien sie religiös, politisch oder ideologisch – dazu führen, dass Menschen sich nicht mehr auf logische Argumente oder gegenseitiges Verständnis einlassen. Stattdessen entstehen Streit und Intoleranz, da Dogmen keinen Widerspruch dulden.
Diese Einsicht ist besonders in der heutigen Zeit relevant, in der gesellschaftliche und politische Debatten oft von ideologischer Verhärtung geprägt sind. Doyle fordert uns auf, kritisches Denken über blinden Glauben zu stellen und stets nach Wahrheit und Verständigung zu suchen.
Sein Zitat erinnert uns daran, dass echter Fortschritt und menschliches Miteinander nur möglich sind, wenn Vernunft und Offenheit an erster Stelle stehen – nicht starre Prinzipien oder ideologische Vorschriften.
Zitat Kontext
Arthur Conan Doyle (1859–1930) war nicht nur der Schöpfer von Sherlock Holmes, sondern auch ein kritischer Denker, der sich intensiv mit Wissenschaft und Philosophie auseinandersetzte.
Dieses Zitat steht im Kontext seiner Skepsis gegenüber blindem Glauben und unreflektierten Überzeugungen. Doyle war Zeit seines Lebens ein Befürworter der Vernunft und des wissenschaftlichen Denkens und erkannte, wie Dogmen Gesellschaften spalten können.
Der historische Kontext zeigt, dass Doyle in einer Zeit lebte, in der wissenschaftliche Erkenntnisse oft mit tradierten Glaubensvorstellungen kollidierten. Er selbst beschäftigte sich mit Spiritismus, erkannte aber auch, dass unkritisches Denken zu Manipulation und Missbrauch führen kann.
Auch heute ist seine Botschaft von großer Bedeutung. In einer Welt, in der Meinungen oft wichtiger erscheinen als Fakten, fordert sein Zitat dazu auf, Vernunft und Dialog über Dogmatismus und Spaltung zu stellen. Es erinnert uns daran, dass ein offener Geist und kritisches Denken die Grundlage für eine gerechtere Gesellschaft sind.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Arthur Conan Doyle
- Tätigkeit:
- brit. Schriftsteller
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Keine Emotion