Die Liebe Gottes findet nicht vor, sondern schafft sich, was sie liebt. Die Liebe des Menschen entsteht nur an dem, was sie liebenswert findet.
- Martin Luther

Klugwort Reflexion zum Zitat
Dieses Zitat spricht die transformative Kraft der Liebe an, sowohl der göttlichen als auch der menschlichen. Wenn von Gottes Liebe die Rede ist, wird angedeutet, dass die Liebe selbst der Schöpfer ist, der das, was er liebt, ins Leben ruft. Dies deutet darauf hin, dass Gottes Liebe eine mächtige Kraft ist, die die Welt um sich herum formen und gestalten kann. Im Gegensatz dazu wird die Liebe des Menschen als etwas beschrieben, das in dem entsteht, was er liebt. Dies impliziert, dass die Liebe des Menschen eher passiv ist und einfach auf das reagiert, was bereits vorhanden ist. Das Zitat deutet darauf hin, dass die Liebe des Menschen zwar mächtig sein kann, aber letztlich durch das begrenzt ist, was ihr zur Verfügung steht. Insgesamt hebt das Zitat den Unterschied zwischen der Liebe Gottes und der Liebe des Menschen hervor und deutet darauf hin, dass die Liebe Gottes die transformativere Kraft ist.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Martin Luther
- Tätigkeit:
- deutscher Theologe, Mönch und Reformator
- Epoche:
- Spätrenaissance / Manierismus
- Mehr?
- Alle Martin Luther Zitate
- Emotion:
- Neutral