Die Ehe hat ständig mit einem Ungeheuer zu kämpfen, das alles verschlingt: die Vertrautheit.

- Honoré de Balzac

Honoré de Balzac

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat beschreibt die Spannung zwischen einem verheirateten Paar und einer unverheirateten Person und deutet an, dass die unverheiratete Person ein Gefühl der Vertrautheit mitbringt, das die Stabilität der Ehe bedroht. Diese emotionale Wirkung kann auf verschiedenen Ebenen spürbar sein, von einem Gefühl der Eifersucht oder Unsicherheit bis hin zu einer tieferen Angst, den Partner zu verlieren. Auf einer eher philosophischen Ebene deutet das Zitat darauf hin, dass die unverheiratete Person ein gewisses Ideal von Freiheit und Unabhängigkeit verkörpert, das das Ehepaar geopfert hat, um ein gemeinsames Leben aufzubauen. Dies kann zu Schuldgefühlen oder Bedauern sowie zu einem Gefühl der Sehnsucht nach etwas führen, das nicht mehr erreichbar ist. Insgesamt erzeugt das Zitat eine komplexe Gefühlslandschaft, die die Herausforderungen und Freuden von Beziehungen und die Opfer, die mit der Liebe einhergehen, anspricht.

Daten zum Zitat

Autor:
Honoré de Balzac
Tätigkeit:
franz. Schriftsteller
Epoche:
Realismus
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Emotion:
Neutral