
Klugwort Reflexion zum Zitat
Dieses Zitat spricht die Vorstellung an, dass die Ehe, eine Institution, die oft als Mittel zur Liebe und Bindung angesehen wird, auch als eine Form des Handels angesehen werden kann. Die Worte „nichts ist umsonst“ deuten darauf hin, dass beide Partner etwas Wertvolles in die Beziehung einbringen, sei es finanzielle Stabilität, emotionale Unterstützung oder andere Formen des Beitrags. Dies impliziert, dass die Ehe nicht nur ein selbstloser Akt der Liebe ist, sondern auch eine Transaktion, bei der beide Parteien geben und nehmen. Die Verwendung des Wortes „Markt“ unterstreicht diese Idee weiter und deutet darauf hin, dass die Ehe ein Ort ist, an dem Menschen Güter und Dienstleistungen verhandeln und austauschen. Insgesamt stellt das Zitat die Ehe als eine komplexe und facettenreiche Beziehung dar, in der beide Partner etwas von Wert einbringen und ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen finden müssen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Michel de Montaigne
- Tätigkeit:
- französischer Denker
- Epoche:
- Spätrenaissance / Manierismus
- Mehr?
- Alle Michel de Montaigne Zitate
- Emotion:
- Neutral