Der Verleumder lässt zwischen seinem Mut und der Gefahr immer etwas Zwischenraum; er flüstert in halben Lügen und für die andre Hälfte lässt er den Zuhörer sorgen.
- Emanuel Wertheimer

Klugwort Reflexion zum Zitat
Emanuel Wertheimer beschreibt in diesem Zitat das manipulative Verhalten von Verleumdern. Verleumdung ist oft subtil und hinterhältig. Der Verleumder verbreitet nicht immer vollständige Lügen, sondern arbeitet mit Andeutungen und Halbwahrheiten, die der Zuhörer selbst vervollständigt. Dadurch schützt sich der Verleumder vor direkter Konfrontation, während er gezielt Zweifel und Misstrauen sät.
Diese Reflexion zeigt, wie gefährlich und destruktiv Verleumdung sein kann. Sie basiert nicht auf offensichtlicher Lüge, sondern auf gezielten Manipulationen, die Misstrauen schaffen. Dadurch werden nicht nur Einzelpersonen geschädigt, sondern auch das soziale Gefüge zerstört.
Das Zitat fordert dazu auf, wachsam gegenüber manipulativen Aussagen zu sein und Informationen kritisch zu hinterfragen. Es zeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung für die eigenen Worte zu übernehmen und sich nicht an der Verbreitung von Halbwahrheiten zu beteiligen.
Es inspiriert dazu, integrer und ehrlich zu handeln, um Vertrauen und Respekt im Umgang mit anderen Menschen zu bewahren.
Zitat Kontext
Emanuel Wertheimer (1846–1916) war ein österreichischer Schriftsteller und Kulturkritiker. In seinen Werken thematisierte er gesellschaftliche und zwischenmenschliche Dynamiken.
Dieses Zitat spiegelt Wertheimers kritischen Blick auf menschliches Verhalten wider. Er analysierte subtil die Mechanismen von Intrigen und Verleumdung und zeigte die sozialen Konsequenzen solcher Handlungen auf.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Emanuel Wertheimer
- Tätigkeit:
- ungar. deutsch. österr. Aphoristiker und Schriftsteller
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Keine Emotion