Das Leben jeder Frau, mag sie verkünden, was sie will, ist ein ewiges Suchen, wie sie sich einem unterwerfen kann … sozusagen, ein Durst nach Unterwürfigkeit.
- Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Klugwort Reflexion zum Zitat
Fjodor Dostojewski äußert in diesem Zitat eine provokante und kontroverse Sichtweise auf die Rolle der Frau. Er beschreibt eine tief verankerte Tendenz zur Unterwerfung als zentrales Element weiblicher Existenz. Diese Aussage spiegelt einerseits zeitgenössische Geschlechterrollen wider, kann aber auch als psychologischer Kommentar zur Dynamik von Macht und Abhängigkeit in Beziehungen verstanden werden.
Diese Reflexion fordert dazu auf, kritisch über traditionelle Geschlechterrollen und ihre Auswirkungen auf das Selbstverständnis von Frauen nachzudenken. Dostojewskis Aussage provoziert zur Auseinandersetzung mit der Frage, ob gesellschaftliche Strukturen und Erziehung solche Dynamiken fördern oder ob sie Ausdruck individueller psychologischer Muster sind.
In einer modernen Gesellschaft, die Gleichberechtigung anstrebt, bleibt diese Thematik relevant. Das Zitat lädt dazu ein, über Freiheit, Selbstbestimmung und die gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen zu reflektieren.
Es fordert zur kritischen Auseinandersetzung mit alten Rollenbildern und zur Stärkung individueller Selbstverwirklichung auf.
Zitat Kontext
Fjodor Michailowitsch Dostojewski war ein bedeutender russischer Schriftsteller, dessen Werke oft tief in die psychologischen Abgründe des Menschen eintauchten.
Dieses Zitat spiegelt die patriarchalen Ansichten des 19. Jahrhunderts wider, in denen Frauen oft in untergeordnete Rollen gedrängt wurden. Zugleich kann es als Ausdruck Dostojewskis Interesse an komplexen menschlichen Beziehungen gelesen werden.
Seine Worte fordern zur kritischen Reflexion über historische Geschlechterrollen und deren Einfluss auf heutige Gesellschaften auf.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Fjodor Michailowitsch Dostojewski
- Tätigkeit:
- russischer Schriftsteller
- Epoche:
- Realismus
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- Emotion:
- Keine Emotion