Bescheidenheit schickt sich für den Gelehrten, aber nicht für die Ideen, die in ihm wohnen und die er verteidigen soll.
- Marie Curie

Klugwort Reflexion zum Zitat
Das Zitat hebt die Spannung zwischen dem Stolz des Gelehrten auf seine Ideen und der Demut hervor, die erforderlich ist, um die Grenzen seines Verständnisses zu erkennen. Einerseits ist der Gelehrte stolz auf das erworbene Wissen und die entwickelten Ideen. Andererseits muss er auch erkennen, dass sein Verständnis nicht vollständig ist und dass es immer noch mehr zu lernen gibt. Diese Spannung kann emotional sehr belastend sein, da sie zu einem Konflikt zwischen dem Wunsch des Gelehrten, seine Ideen zu verteidigen, und seinem Bedürfnis, bescheiden zu bleiben, führen kann. Das Zitat deutet darauf hin, dass Demut für den Gelehrten nicht selbstverständlich ist, sondern aktiv gesucht und praktiziert werden muss. Letztendlich ist die emotionale Wirkung des Zitats eine der Selbstbeobachtung, da es den Gelehrten dazu ermutigt, über seine eigenen Überzeugungen und Vorurteile nachzudenken und sich um ein ausgewogeneres und differenzierteres Verständnis der Welt zu bemühen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Marie Curie
- Tätigkeit:
- Physikerin, Chemikerin
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Neutral