Auch ich halte es für schwerer, das Vaterunser zu beten, als alle Schlachten Napoleons zu gewinnen [...].

- Friedrich Hebbel

Friedrich Hebbel

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat drückt ein Gefühl der Enttäuschung und Frustration gegenüber Gott aus, als würde Gott nicht auf die Gebete des Einzelnen antworten oder ihm in seinen Kämpfen nicht helfen. Der Vergleich, für Gott zu beten, um alle Schlachten Napoleons zu gewinnen, deutet darauf hin, dass der Einzelne glaubt, Gott sei nicht mächtig oder fähig, ihm zu helfen. Diese emotionale Wirkung kann zu einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung führen, da die Person das Gefühl haben könnte, dass sie in ihren Kämpfen allein ist und dass Gott ihr nicht die Unterstützung bietet, die sie braucht. Darüber hinaus deutet die Verwendung des Wortes „härter“ darauf hin, dass die Person mit einer schwierigen oder herausfordernden Situation konfrontiert ist und sich möglicherweise überfordert und besiegt fühlt. Insgesamt ist die emotionale Wirkung dieses Zitats eine von Enttäuschung, Frustration und Hoffnungslosigkeit.

Daten zum Zitat

Autor:
Friedrich Hebbel
Tätigkeit:
deutscher Dramatiker und Lyriker
Epoche:
Realismus
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Emotion:
Unklare Emotion