Wenn du eine Behinderung hast, wenn du eine farbige Person bist, wenn du deine Identität auf eine Art und Weise ausdrückst, die von der Norm abweicht, aus welchem Grund auch immer, gibt es eine implizite Voreingenommenheit, bei der dich die Leute, offen gesagt, manchmal weniger ernst nehmen.

- Alexandria Ocasio-Cortez

Alexandria Ocasio-Cortez

Klugwort Reflexion zum Zitat

Alexandria Ocasio-Cortez spricht in diesem Zitat eine tief verwurzelte soziale Problematik an: Die implizite Voreingenommenheit und Diskriminierung, die Menschen erleben, wenn sie in irgendeiner Form von der gesellschaftlichen Norm abweichen. Dies betrifft nicht nur Behinderungen oder Hautfarbe, sondern auch alle Aspekte der Identität, die von der breiten Masse als ungewöhnlich oder anders wahrgenommen werden. Ocasio-Cortez macht deutlich, dass diese Voreingenommenheit nicht immer offen oder bewusst ist, sondern häufig subtil und tief in den sozialen Strukturen verankert ist.

Die Aussage regt dazu an, die eigene Wahrnehmung und die gesellschaftlichen Normen zu hinterfragen. Sie fordert uns auf, die unsichtbaren Barrieren zu erkennen, die für Menschen bestehen, die in irgendeiner Weise von der normativen Mehrheit abweichen. Diese implizite Voreingenommenheit führt nicht nur zu Ungerechtigkeiten, sondern hindert Menschen auch daran, ihr volles Potenzial zu entfalten, weil sie oft nicht die gleiche Anerkennung oder den gleichen Respekt erhalten wie diejenigen, die als „normal“ gelten.

Ocasio-Cortez fordert uns auf, diese Vorurteile nicht nur zu erkennen, sondern aktiv dagegen zu arbeiten. Es geht nicht nur darum, die Unterschiede zwischen uns zu akzeptieren, sondern auch darum, eine Gesellschaft zu schaffen, in der alle Menschen unabhängig von ihrer Identität ernst genommen und gleich behandelt werden. Ihr Zitat ist ein Appell, die sozialen Strukturen zu hinterfragen und inklusiver zu denken.

Daten zum Zitat

Autor:
Alexandria Ocasio-Cortez
Tätigkeit:
US-amerikanische Politikerin
Epoche:
Digitale Ära
Emotion:
Keine Emotion