Wenn du das Gute mit Arbeit verfolgst, vergeht die Arbeit, aber das Gute bleibt; wenn du das Böse mit Vergnügen verfolgst, vergeht das Vergnügen und das Böse bleibt.

- Cicero

Cicero

Klugwort Reflexion zum Zitat

Cicero stellt hier einen grundlegenden moralischen Gegensatz zwischen Arbeit und Vergnügen dar, der zeitlose Weisheit enthält. Er hebt hervor, dass die Bemühung, Gutes zu tun, zwar anstrengend sein kann, aber bleibende positive Auswirkungen hat. Im Gegensatz dazu wird das Böse, das durch Vergnügen motiviert ist, letztlich schädlich und dauerhaft in seinen negativen Konsequenzen sein. Diese Einsicht zeigt, wie wichtig es ist, langfristige Werte über kurzfristige Befriedigung zu stellen.

Im persönlichen Kontext erinnert diese Aussage daran, dass sich echte Erfüllung oft aus harter Arbeit und ethischem Verhalten ergibt, während das Streben nach schnellen Freuden oft Reue und negative Folgen mit sich bringt. Sie lädt dazu ein, eigene Entscheidungen und Motivationen zu überdenken: Streben wir nach nachhaltigem Glück oder nach momentaner Befriedigung? Die Reflexion über Ciceros Weisheit kann uns ermutigen, bewusstere und ethischere Lebensentscheidungen zu treffen.

Zitat Kontext

Cicero war ein bedeutender römischer Staatsmann, Philosoph und Redner, dessen Gedanken über Moral und Ethik bis heute von Bedeutung sind. Diese Aussage stammt aus einer Zeit, in der Tugend und Pflichtbewusstsein zentrale Werte des römischen Lebens waren. Cicero wollte seinen Zeitgenossen und zukünftigen Generationen den Wert von Beständigkeit und ethischem Handeln verdeutlichen, auch wenn dies oft schwerer zu erreichen ist als kurzfristiges Vergnügen.

Daten zum Zitat

Autor:
Cicero
Tätigkeit:
römischer Staatsmann, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph
Epoche:
Klassische Antike
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Emotion:
Keine Emotion