Wenn diejenigen, so im Lehramt sind, nicht daher Freude und Trost haben, daß sie gedenken an den, der sie berufen und gesandt hat, so ist's Mühe genug mit ihnen.

- Martin Luther

Martin Luther

Klugwort Reflexion zum Zitat

Martin Luther betont in diesem Zitat die Wichtigkeit, dass Menschen im Lehramt ihre Aufgabe mit Freude und innerem Trost erfüllen. Diese innere Zufriedenheit sollte aus der Überzeugung kommen, dass sie durch eine höhere Berufung zu ihrer Aufgabe geführt wurden. Wenn diese Verbindung fehlt, wird ihre Arbeit zur bloßen Mühe und verliert an Wirksamkeit.

Diese Reflexion fordert dazu auf, in der eigenen Arbeit – insbesondere im Lehr- und Bildungswesen – einen tieferen Sinn und innere Erfüllung zu finden. Luther verdeutlicht, dass authentische Lehre und Führung aus einer persönlichen Überzeugung heraus erfolgen sollten. Nur wer sich seiner Berufung bewusst ist, kann mit Begeisterung und Hingabe lehren.

In einer Zeit, in der Bildungssysteme oft unter Druck stehen, bleibt diese Botschaft aktuell. Sie mahnt dazu, Lehrkräfte zu unterstützen, ihre Motivation zu bewahren und ihre Aufgabe als Berufung zu verstehen.

Das Zitat inspiriert dazu, die eigene Motivation und Berufung im Berufsleben zu reflektieren und mit innerer Überzeugung zu handeln.

Zitat Kontext

Martin Luther (1483–1546) war der Begründer der Reformation und ein bedeutender Theologe. Er setzte sich intensiv mit Fragen von Glaube und Berufung auseinander, besonders in Bezug auf das kirchliche Lehramt.

Dieses Zitat spiegelt Luthers Überzeugung wider, dass authentische Lehre und Führung aus einer tiefen inneren Berufung heraus erfolgen müssen.

Seine Gedanken bleiben relevant, da sie zur Reflexion über die persönliche Motivation in pädagogischen und führenden Berufen anregen.

Daten zum Zitat

Autor:
Martin Luther
Tätigkeit:
deutscher Theologe, Mönch und Reformator
Epoche:
Spätrenaissance / Manierismus
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Emotion:
Keine Emotion