Unter den Erwerbsquellen ist keine so edel, so ergiebig, so lieblich und so ehrenvoll für den freien Mann als die Landwirtschaft.
- Cicero

Klugwort Reflexion zum Zitat
Cicero hebt in diesem Zitat die Landwirtschaft als die vornehmste und ehrenvollste Form des Erwerbs hervor. Für ihn ist sie nicht nur eine Quelle materiellen Wohlstands, sondern auch eine Tätigkeit, die eng mit der Natur und der Tugendhaftigkeit des Menschen verbunden ist. Landwirtschaft erfordert Arbeit, Wissen und Respekt vor der Natur, was sie zu einer Tätigkeit macht, die sowohl praktische als auch moralische Werte vereint.
Die Reflexion über dieses Zitat zeigt, wie sehr Cicero die Verbindung zwischen Mensch und Natur schätzte. Landwirtschaft ist für ihn nicht nur eine wirtschaftliche Tätigkeit, sondern auch ein Ausdruck von Harmonie mit der Umwelt und ein Weg, durch ehrliche Arbeit einen nachhaltigen Beitrag zu leisten. In einer Zeit, in der andere Erwerbsquellen oft mit Gier und Korruption verbunden waren, stand die Landwirtschaft für Cicero für Reinheit und Authentizität.
Das Zitat lädt dazu ein, über den eigenen Umgang mit Arbeit und den Wert der Natur nachzudenken. Wie oft betrachten wir unsere Beziehung zur Umwelt als integralen Bestandteil unserer Lebensweise? Cicero erinnert uns daran, dass die Arbeit, die im Einklang mit der Natur erfolgt, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch moralisch wertvoll ist.
In einer modernen Welt, die oft von Urbanisierung und industriellen Tätigkeiten geprägt ist, bleibt Ciceros Gedanke relevant. Er fordert uns auf, die Bedeutung der Natur und der Landwirtschaft nicht aus den Augen zu verlieren und ihre Rolle als Grundlage für ein ehrenhaftes und nachhaltiges Leben zu schätzen. Sein Zitat ist ein zeitloser Appell, die Verbindung zwischen Mensch, Arbeit und Natur wiederzuentdecken und zu würdigen.
Zitat Kontext
Marcus Tullius Cicero, ein römischer Staatsmann, Philosoph und Schriftsteller, lebte in einer Zeit, in der die Landwirtschaft eine zentrale Rolle im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben spielte. Dieses Zitat spiegelt seine Überzeugung wider, dass die Landwirtschaft nicht nur eine wirtschaftliche Notwendigkeit, sondern auch eine moralische Tugend darstellt.
Im antiken Rom war die Landwirtschaft eng mit der Idee des freien Bürgers und der Tugendhaftigkeit verbunden. Cicero sah sie als eine Lebensweise, die im Einklang mit der Natur steht und die persönliche sowie gesellschaftliche Werte fördert.
Auch heute hat dieses Zitat Bedeutung, da es uns daran erinnert, die Verbindung zur Natur und die Bedeutung nachhaltiger Arbeit zu schätzen. Ciceros Worte laden dazu ein, die Landwirtschaft nicht nur als wirtschaftliche Praxis, sondern auch als eine Quelle von Ehrlichkeit, Produktivität und Harmonie zu betrachten.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Cicero
- Tätigkeit:
- römischer Staatsmann, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph
- Epoche:
- Klassische Antike
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- Emotion:
- Keine Emotion