Seine Fehler gibt man gern als angeboren aus; seine Tugenden will man errungen haben.
- Peter Sirius
Klugwort Reflexion zum Zitat
Dieses Zitat spiegelt eine tiefgreifende Veränderung in der Art und Weise wider, wie Menschen ihr Erbe betrachten. Die Vorstellung, dass Fehler vererbt werden und nicht das Ergebnis persönlicher Entscheidungen sind, kann demotivierend und entmutigend sein. Sie suggeriert, dass der Einzelne wenig Kontrolle über sein Leben hat und dass sein Erfolg oder Misserfolg vorbestimmt ist. Andererseits ist die Vorstellung, dass Tugenden durch harte Arbeit und Anstrengung erreicht werden müssen, ermutigend und motivierend. Es betont die Bedeutung der persönlichen Verantwortung und Handlungsfähigkeit bei der Gestaltung des eigenen Schicksals. Insgesamt ist die emotionale Wirkung dieses Zitats eine komplexe Mischung aus Enttäuschung und Entschlossenheit, da es den Einzelnen dazu herausfordert, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und seine Ziele zu erreichen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Peter Sirius
- Tätigkeit:
- deutscher Dichter und Aphoristiker
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Unklare Emotion