O Karl, Wie arm bist du, wie bettelarm geworden, Seitdem du niemand liebst als dich!
- Friedrich Schiller

Klugwort Reflexion zum Zitat
Dieses Zitat, das von der Romanfigur Karl in Fjodor Dostojewskis Roman „Schuld und Sühne“ stammt, ist ein Beispiel für die emotionale Wirkung unerwiderter Liebe. Die Romanfigur Karl ist zutiefst davon betroffen, dass er nicht in der Lage ist, eine andere Person zu lieben, was zu Gefühlen von Armut und Verzweiflung führt. Die zweimalige Verwendung des Wortes „arm“ im Zitat unterstreicht die emotionale Zerrissenheit, die Karl erlebt. Die Vorstellung, dass er arm geworden ist, seit er niemanden mehr außer sich selbst liebt, deutet darauf hin, dass Liebe eine mächtige Kraft ist, die einen tiefgreifenden Einfluss auf den emotionalen Zustand eines Menschen haben kann. Insgesamt vermittelt das Zitat ein Gefühl von Traurigkeit und Verlust und hebt den emotionalen Tribut hervor, den unerwiderte Liebe von einem Menschen fordern kann.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Friedrich Schiller
- Epoche:
- Klassik
- Mehr?
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- Emotion:
- Traurigkeit