Kein Gedicht, das von Wassertrinkern geschrieben wird, kann lange Freude bereiten oder andauern.
- Horaz

Klugwort Reflexion zum Zitat
Die emotionale Wirkung des Zitats ist feierlich und von einem Gefühl der Endgültigkeit geprägt. Die Verwendung des Wortes "Wasser" als Metapher für etwas Vergängliches und Flüchtiges, wie z. B. Vergnügen oder Glück, unterstreicht die Vergänglichkeit des Lebens und der Dinge, die wir verfolgen. Der Ausdruck "betrunken" fügt eine Konnotation von Rücksichtslosigkeit und Verantwortungslosigkeit hinzu und deutet darauf hin, dass das Streben nach solch flüchtigen Vergnügungen letztlich zu Leere und Verzweiflung führen kann. Die Vorstellung, dass kein Gedicht oder irgendeine Form der Kunst das Wesen solch flüchtiger Erfahrungen einfangen und dauerhafte Freude bringen kann, unterstreicht die Vergeblichkeit unserer Versuche, an den flüchtigen Freuden des Lebens festzuhalten. Insgesamt weckt das Zitat ein Gefühl der Melancholie und eine Sehnsucht nach etwas Tieferem und Sinnvollerem.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Horaz
- Tätigkeit:
- römischer Dichter und Satiriker
- Epoche:
- Klassische Antike
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- Emotion:
- Neutral