Ich finde es eine verdammte Schande, dass ein so potenziell dynamisches und lebenswichtiges Feld wie der Journalismus von Dummköpfen, Pennern und Schreiberlingen überschwemmt wird, die von Kurzsichtigkeit, Apathie und Selbstgefälligkeit geplagt werden und allgemein in einem Sumpf stagnierender Mittelmäßigkeit feststecken.

- Hunter S. Thompson

Hunter S. Thompson

Klugwort Reflexion zum Zitat

Hunter S. Thompson äußert hier eine scharfe Kritik an dem Zustand des Journalismus seiner Zeit. Er bezeichnet den Journalismus, ein Feld, das er als dynamisch und lebenswichtig ansieht, als von Menschen überschwemmt, die seiner Meinung nach weder die nötige Vision noch die Intelligenz besitzen, um echten, bedeutenden Journalismus zu leisten. Mit den Begriffen 'Dummköpfe', 'Penner' und 'Schreiberlinge' drückt Thompson seine Enttäuschung über die fehlende Tiefe und das mangelnde Engagement in der Branche aus. /n/nThompsons Aussage spiegelt seine eigene Philosophie wider, dass echter Journalismus unbequem, mutig und unbequeme Wahrheiten ans Licht bringen muss. Die Beschreibung des Journalismus als ein 'Sumpf stagnierender Mittelmäßigkeit' deutet darauf hin, dass Thompson den aktuellen Zustand der Branche als stagnierend und von Apathie geprägt wahrnimmt. In seiner Sichtweise ist der Journalismus zu einem Geschäft geworden, das sich eher auf oberflächliche Inhalte und Profit als auf tiefgehende, relevante Berichterstattung konzentriert. /n/nDiese Kritik kann als Aufruf verstanden werden, den Journalismus wieder zu seinem ursprünglichen Ziel zurückzuführen: als Plattform, die den Menschen Wahrheit, Klarheit und ehrliche Informationen liefert, statt sich in der Mittelmäßigkeit der kommerziellen Interessen und selbstgefälligen Praktiken zu verlieren.

Daten zum Zitat

Autor:
Hunter S. Thompson
Tätigkeit:
US Schriftsteller, Journalist
Epoche:
Nachkriegszeit
Emotion:
Keine Emotion