Es ist schade, dass sie sich so unnahbar machen", sagte er. Es wäre interessant zu wissen, wie sie auf einem anderen Planeten leben, vielleicht könnten wir etwas lernen.

- Herbert George Wells

Herbert George Wells

Klugwort Reflexion zum Zitat

Herbert George Wells' Zitat reflektiert den Wunsch, das Fremde zu verstehen und von ihm zu lernen. Es drückt eine Mischung aus Neugier und Bedauern aus, dass bestimmte Wesen – möglicherweise andere Kulturen, Lebensformen oder sogar metaphorische ‚Außerirdische‘ – sich unnahbar machen und dadurch ein Potenzial für gegenseitiges Verständnis und Wachstum ungenutzt bleibt. Diese Perspektive betont, wie wichtig Offenheit und Austausch sind, um voneinander zu lernen und neue Perspektiven zu gewinnen.

Das Zitat regt dazu an, über die Barrieren nachzudenken, die Menschen voneinander trennen, sei es durch Vorurteile, Angst oder mangelnde Kommunikation. Es zeigt, dass Neugier und der Wunsch, das Unbekannte zu erkunden, wichtige Schritte sind, um Wissen und Verständnis zu erweitern. Gleichzeitig weist es darauf hin, dass die Bereitschaft, sich auf andere einzulassen, von beiden Seiten kommen muss.

Für den Leser ist dies eine Einladung, offener auf das Unbekannte zuzugehen und Barrieren zu hinterfragen, die den Austausch behindern. Es inspiriert dazu, Neugier als Werkzeug zu nutzen, um das eigene Verständnis von der Welt zu erweitern und von anderen zu lernen.

Zitat Kontext

Herbert George Wells, ein Pionier der Science-Fiction-Literatur, nutzte oft die Begegnung mit dem Unbekannten als Metapher für gesellschaftliche und menschliche Themen. Dieses Zitat könnte im Kontext seiner Werke wie *Krieg der Welten* oder *Die ersten Menschen auf dem Mond* stehen, in denen er den Kontakt zwischen verschiedenen Wesen oder Kulturen als eine Gelegenheit für Reflexion und Wachstum darstellt.

Im historischen Kontext des frühen 20. Jahrhunderts, geprägt von rasanten technologischen und wissenschaftlichen Fortschritten, spiegeln solche Aussagen Wells' Interesse wider, über die Grenzen des Menschlichen hinauszublicken und mögliche Begegnungen mit dem Unbekannten zu ergründen.

Auch heute ist diese Botschaft aktuell. Sie fordert dazu auf, nicht nur das Unbekannte zu fürchten, sondern es als Chance zu sehen, Neues zu lernen und Verbindungen zu knüpfen. Es ist ein Appell für Offenheit, Neugier und den Mut, die eigenen Grenzen zu überwinden, um Verständnis und Fortschritt zu fördern.

Daten zum Zitat

Autor:
Herbert George Wells
Tätigkeit:
britischer Schriftsteller, Historiker und Soziologe
Epoche:
Moderne
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Emotion:
Keine Emotion